Sonntag, 26. März 2017

Sanus AG: Berlin ist das Zentrum der Armen - Berliner und das Problem mit der Armut - Die Stadt ist gespalten

Die Berliner und das Problem mit der Armut

Sanus AG: Klaus Wowereit, der von 2001 bis 2014 Bürgermeister von Berlin war, schrieb mit vielen Zitaten Geschichte. "Berlin ist arm, aber sexy", so Wowereit im November 2003, gehört wohl zu seinen bekanntesten Aussagen. Heute wirkt der Spruch besonders zynisch. Das liegt vor allem daran, weil immer mehr Berliner in Armut leben. Folgt man dem neuen Armutsbericht des "Paritätischen Wohlfahrtsverbands", so liegt Berlin auf dem zweiten Platz. Bremen hat es auf den unrühmlichen ersten Platz geschafft. Beobachtet man jedoch die Entwicklungen, könnte Berlin aber demnächst in Führung gehen. Die Bundeshauptstadt, die vielleicht sexy sein mag, ist also auch gleichzeitig die Stadt der Armen.

Berlin ist das Zentrum der Armen

Sanus AG: Es mag auf den ersten Blick unverständlich sein. Schon seit Jahren wächst die Berliner Wirtschaft; die Zahlen zeigen, dass die Wirtschaft sogar stärker als der deutsche Durchschnitt ist. Gute Nachrichten gib es auch immer wieder vom Arbeitsmarkt. Aber all jene Punkte, die eigentlich dafür sorgen sollten, dass die Armut bekämpft wird, helfen nicht weiter. Die soziale Not ist noch immer groß. Das Einkommensniveau ist noch immer weit unter den durchschnittlichen Verdiensten in anderen deutschen Städten. Die Stadt hat zwar Potential, scheint es aber nicht zu nutzen. Anders lässt sich der Umstand nicht erklären, warum Berlin zum Zentrum der Armen wurde.

Wann spricht man von Armut?

Sanus AG: Doch ab wann ist man arm? Verdient die Person weniger als 60 Prozent des sogenannten mittleren Einkommens, wird sie in der Statistik als "arm" geführt. So liegt die Grenze für eine alleinerziehende Mutter bei 1.225 Euro/Monat. In Berlin erfüllen 22,4 Prozent der Menschen die Armutskriterien. 2006 waren es "nur" 17 Prozent - ein Anstieg von 5,4 Prozent. Deutschlandweit beläuft sich die Quote auf 15,7 Prozent - 2006 waren es 14 Prozent. Die Zahlen machen deutlich, dass ausschließlich Berlin mit der Armut zu kämpfen hat.

Samstag, 25. März 2017

Sanus AG: Einkommen für die Miete - Anteil der Miete am Einkommen - Verhältnis Einkommen zur Miete - Mietrecht, Mietwohnung, Vermietung

Warum die hohen Mietkosten eine immer größere Gefahr werden.

Sanus AG: Die Zahlen zeigen, dass die Deutschen immer höhere Mietvorschreibungen zu zahlen haben. Im Jahr 2015 musste der durchschnittliche Mieter 859 Euro für seine Wohnung bezahlen. Somit war – und ist – die Miete, inklusive der Energiekosten und Instandhaltungsarbeiten, der größte Posten im Monat. Bei einem durchschnittlichen Einkommen von 2.400 Euro, fließen also rund 36 Prozent in die Wohnung. 41 Prozent des Einkommens müssen hingegen Alleinstehende ausgeben. Doch wie tief würde der Deutsche tatsächlich in die Tasche greifen, damit er in seiner Traumwohnung bleiben kann? Experten gehen davon aus, dass viele Mieter sogar mehr als 50 Prozent des Einkommens für ihre Wohnung ausgeben. Fakt ist: Die teuren Mieten sorgen natürlich für finanzielle Belastungen bei den Mietern – sind hohe Mietvorschreibungen am Ende sogar ein sozialer Sprengstoff?

Jeder dritte Euro wird in die Wohnung gesteckt

Sanus AG: Der Deutsche gibt jeden dritten Euro für seine Wohnung aus. Experten gehen auch davon aus, dass viele Menschen sogar jeden zweiten Euro für ihre Wohnung ausgeben müssen. Vor Jahrzehnten sah die Sache noch ganz anders aus: Damals wurde gerade einmal ein Viertel des Einkommens für die Wohnung ausgegeben – heute sind es oft sogar mehr als 50 Prozent des monatlichen Einkommens, die in die vier Wände fließen.

Donnerstag, 9. März 2017

Immobilientipp - 20 Jahre Sanus AG Berlin - Asset Management von Immobilien Objekten - Real Estate Asset Management (REAM)



Seit zwanzig Jahren ist die Sanus AG als innovativer Immobilienentwickler am Standort Berlin aktiv. Das Unternehmen gestaltet qualitätsvolle Wohn- und Geschäftsimmobilien und hat in vielen Bezirken die Quartiersentwicklung entscheidend mitgeprägt. Dabei war das Unternehmen stets der Historie verpflichtet und hat in Abstimmung mit Stadtentwicklung und Denkmalpflege wahre Kleinode im Berliner Stadtbild geschaffen.

Und das mit Nachhaltigkeit: Denn seit seiner Gründung vor zwanzig Jahren sind insgesamt über 5.000 Wohneinheiten und 24 Quartiere realisiert worden.